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Tod ist überall

August 20th, 2005, by Tobe


Tod ist überall

 

Wieso reden wir jetzt nicht einfach über das, was in diesem Moment passiert.

 

"Gib mir die Zeit und gib mir den Traum! Lass uns hier nich untergehn." Das ist mein Gebet.

 

Überall. Wir sind hier umgeben vom Tod. In unseren Gedanken. Im Kopf des Nächsten und in den unzähligen Kindermorden die in jeder Stadt in unserer verdammten Kultur begangen werden. Im nächsten Haus wo jemand seine Seele totkifft und im anderen Haus die Strasse runter in dem ein anderer in seiner pervertierten Geilheit seine Seele totfickt. Durch widrige Umstände sind die Eltern schon seit Kindesalter auseinander, vielleicht kennt man einen Elternteil gar nicht und man hatte ’ne beschissene Kindheit, wurde geschlagen oder irgendwie anders mißbraucht. Jetzt sitzt sie da und opfert ihr Blut, jedoch den Dämonen, weil diese Lügen in ihr oft stärker sind als die Wahrheit zu sehn, dass Jesus alles zu opfernde Blut schon längst geopfert hat, damit wir frei sind. Aber sie sucht ihre Befreiung in ihrer Selbstverletzung, läßt die Seele sterben immer mehr. Noch jemand läßt in seiner kalten Arroganz den Nächsten dumm da stehen und ignoriert alle, die seinen Idealen nicht passen, aus seiner Seele heraus bis nur noch der Tod sein Ansehen hat, trotz Seiner vermeindlich wichtigen Ideale und noch wichtigeren Art. Nur kleine Beispiele in dieser Toten Umgebung, in der wir hier leben. In unserem Kopf fängt es immer an, wenn es nicht schon aus unserer Seele kommt. Wir müssen nicht da sein. Wir müssen niemals in den Tod rennen, egal was passiert, was jemals passiert ist und passieren wird.

 

Es sind die ganzen Leute, die Hoffnung wollen, das ist natürlich das was alles entscheidet - wir wissen das - im Grunde weiß es jeder. Jeder will diese Tiefe Hoffnung die ich in mir hab. Eigentlich ist der Punkt den ich machen will ganz einfach. überall in unserer Umgebung ist der Tod - sind die Leute, die das Leben gar nicht kennen. Auf der anderen Seite lauert der Tod auch für die Lebenden. Ja wir kennen den Tod, der den Namen Verfehlung und Schuld trägt und sich in süßer Versuchung kleidet. Wir, die Lebenden unter den Toten sollen unsere Augen nicht verschließen. Sei resistent und überwinde. Aber das was mir hier so auf dem Herzen brennt ist mit Leuten Kontakt zu halten und Beziehungen zu pflegen, mit denen, die so tief im Tod verstrickt sind. Sollten wir darauf nicht achten? Wie oft kümmern wir uns um unsere eigene Scheiße und haben gar keine Lust auf Leute einzugehn. Wo soll die Hoffnung sein, wenn wir nich den Funken sähen? Wir freuen uns in Zion zu leben, weg von dieser Welt die uns nix zu bieten hat, diese Hoffnung ist der Ort in dem wir leben. aber wär’s nicht viel geiler, wenn mehr Leute um dich herum auch in deinem Ort leben?

 

Echtes Mitleid und Liebe zum Verlorenen, die Jesus in uns trägt ist nicht nur für uns reserviert. Nein, scheiße man, wir wollen doch nich egoistisch sein. Sieh’ was du machen kannst. Lad’ Leute zu dir ein, sitz mit ihnen in deiner Lieblingskneipe und zeig’ das was in dir lebt. Wir sind ausgerüset und wir können uns stärken lassen. Uns erheben und hervortreten aus dem langweiligen Trott in dem wir so oft sind - und fürs Leben leben, das Jesus heißt und sich freundlich vorstellt, wenn wir unsre (noch) toten Freunde lieben.

 

"Gib mir die Zeit für Klarheit in meinem Kopf und die Zeit für Leute da zu sein, den Traum die Hoffnung zu sähen und Leben zu sehen! Lass uns in diesem kranken Mist hier nich untergehn in meinem Trott und in diesem toten Sumpf den wir hier sehn." Lass es unser Gebet sein.

 

Unsere Zeit ist wirklich gekommen.

 


Geschrieben von Daniel ’Danny’ Hasch


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